Der Düsterwald

Er ist der gefährlichste Wald der Ostlande und als solcher nicht stark bewirtschaftet und auch nicht allzu stark bereist. Allerdings lebt in diesem Wald eine erstaunliche Anzahl an verschiedenen Parteien, die um die Vorherrschaft oder auch nur ums Überleben an diesem unwirklichen, scheinbar stark magischen Ort kämpfen. Es gibt einige Pfade hindurch die teilweise sogar bspw. von Donnerbach als Handelsweg genutzt werden.

All die Wesen, die den Wald bevölkern aufzuzählen, würde wohl die Herbarien- und Bestiarienbestände der meisten Bibliotheken sprengen. Zudem lassen sich manche Wesen, weder der einen noch der anderen Art klar zuordnen, was ein weiterer Hinweis für die Magie dieses Ortes ist. Die Magie verändert die Wesen und lässt sie größer, resistenter, intelligenter und vor allem gefährlicher werden. Neben diversen Mischwesen und vielen grob humanoiden Formen finden sich erschreckend viele Giftpflanzen und Raubtiere unter den Bewohnern, die auch die Grenzen
des Waldes nicht immer respektieren.

Simpelus Hand - Die Akademie hat 5 Burgen im Düsterwald und bildet dort vielseitige Magier und Leibwächter aus. Zudem unterhält die Akademie einige Hütten und Außenposten an den Grenzen des Waldes, wo Scholaren und Besucher abgeholt und empfangen werden können.

Der Hain grüner Frieden - Der Hain ist keine starre, feste Organisation, vielmehr ist er ein loser Zusammenschluss verschiedenster Waldbewohner, denen das Wohl des Waldes am Herzen liegt. Druiden, wenige Hexen und Waldelfen finden sich hier genauso wie Tiermenschen und andere.
Die Feen - Portale in die Anderswelt nennt man Feenbrunnen und aus ihnen entströmt rohe Magie. Die Feen scheinen verschiedenen Jahreszeiten anzugehören und haben eine Verbindung zu Kobolden, die über die gemeinsame Sammelleidenschaft für Glitzer hinausgeht. Außerdem erfüllen beide Wünsche.

Die Gnome - Technikaffine Winzlinge sollen sich in einer Stadt namens Gnomika aufhalten und einmal im Jahr alte Maschinen in einem ihrer beiden Sprengkrater in die Luft jagen. Gnome haben wohl auch die eisernen Holzfäller gebaut, die den Wald um Gnomika abholzen.

Die Trolle – Sie sind groß, breit und stark. Dazu haben sie dicke Haut, deren Wunden sich rasant zu schließen scheinen. Sie gehören in allen zivilisierten Ländern zu einer aussterbenden Rasse, einem Relikt, dessen Nachkommen kaum noch übermenschengroß unter Brücken leben und fast zahm sind. Vergesst diese Trolle, wenn ihr nicht von den wilden Trollen des Düsterwaldes oder Lladriens zerrissen werden wollt. Die Trolle des Düsterwalds scheinen in Stämmen zu leben und tragen Kilts wie die Albanachi aus dem Norden.

Die Spinnen – Sie kamen plötzlich und aus dem Nordwesten des Waldes vor wenigen Jahren in den Düsterwald. Inzwischen sind neben den Jagdspinnen, die mit und ohne Netz Humanoide fangen, fressen und verschleppen auch seltsame Kultisten aufgetaucht. Sie geben an, der großen Spinne zu folgen und sich vom Gift der Mütter zu nähren.

Freie Hexen - Es soll einige wenige freie Hexen im Düsterwald geben, die zu keiner anderen Partei gehören...